Baubeginn für die Seniorenresidenz
Dienstag, 11.April 2006 - Idsteiner Zeitung
In eineinhalb Jahren soll Zentrum entstehen
HÜNSTETTEN-WALLBACH Ein sichtlich zufriedener Bürgermeister Axel Petri griff gestern zum Spaten, um mit den anderem am Projekt Beteiligten den symbolischen Startschuss für den Bau der "Seniorenresidenz am Silberberg" zu geben. "An so einem Tag geht es mir gut", freute sich der Rathaus-Chef. Schließlich schaffe das gesamt Projekt, zu dem auch ein Seniorenheim gehört, in der 10000-Einwohner-Gemeinde immerhin 100 neue Arbeitsplätze und sorge für Investitionen in Höhe von 5,6 bis sechs Millionen Euro.
Zunächst beginnt jetzt der Bau der Residenz, in der es 20 Eigentumswohnungen in Größen zwischen 53 und 76 Quadratmeter Grundfläche gibt. Einige der Wohnungen sind bereits verkauft. Im Sommer folgt dann auf dem benachbarten Grundstück der Baubeginn für das Seniorenheim. Dort werden 72 alters- und behindertengerechte Einzelzimmer entstehen.
"In eineinhalb Jahren kann die Gemeinde auf ein differenziertes Angebot für Senioren stolz sein", stellte Dieter Stümpfel vom Internationalen Bund (IB) fest. Der IB ist, in Kooperation mit dem Krankenpflege Förderverein, Betreiber der Anlage. Gerade in Hünstetten "stimmt die Philosophie", hob Stümpfel hervor.
Und diese Philosophie sieht die älteren Mitbürger "in der Mitte der Gesellschaft, und nicht am Rand", hatte zuvor Bürgermeister Petri erklärt. Deshalb entstehe das Seniorenzentrum auch nicht irgendwo am Rande Wallbachs, sondern direkt neben dem Rathaus.
Sowohl Petri als auch Harry Schmidt-Bovendeert vom Bauträge HSB aus Bad Marienberg hoben besonders den Bedarf an altengerechtem Wohnraum im östlichen Kreisgebiet hervor. Die Anlage richtet sich nicht nur an Ältere aus Hünstetten, sondern auch an Senioren aus Aarbergen und Hohenstein.
Angesichts der Bevölkerungsentwicklung werde es einen weiter steigenden Bedarf an Wohnraum für alte Menschen geben, betonte Schmidt-Bovendeert. Und eine Anlage wie die jetzt entstehende Residenz biete die Möglichkeit, "bis ins hohe Alter sicher in der eigenen Wohnung zu leben". Bei Bedarf seien aber auch die Wege zum Pflegeheim sehr kurz.
Genau Informationen zum Wallbacher Seniorenzentrum geben Bürgermeister, IB, Förderverein und Architekturbüro bei einer Veranstaltung am 26. April in Limbach.
Verkaufsstart für Residenz
Mittwoch, 1.Februar 2006 - Idsteiner Zeitung
Gemeinschaftswerk in Wallbach verzeichnet eine hohe Nachfrage
HÜNSTETTEN-WALLBACH Das Projekt Seniorenresidenz "Am Silberberg" in Wallbach ist erfolgreich gestartet, meldet die Gemeinde Hünstetten. Die Nachfrage sei hoch und die ersten Wohnungen seien verkauft.
In zentraler und bester Wallbacher Lage entstehen 20 Neubau-Eigentumswohnungen in seniorengerechter Ausstattung. Das betreute Wohnen in der Seniorenresidenz "Am Silberberg" bietet komfortablen und barrierefrei gestalteten Wohnraum. Im dreigeschossigen Neubau direkt gegenüber dem Rathaus kann neben zahlreichen wahlweise abrufbaren Zusatzleistungen auf Wunsch auch eine Betreuung durch den Internationalen Bund in Anspruch genommen werden.
Bürgermeister Axel Petri verweist besonders darauf, dass durch das Vorhaben voraussichtlich 40 Arbeitsplätze neu geschaffen werden können. "Das hohe Interesse resultiert sicher auch daher, dass Wallbach mit vielen Dienstleistungsangeboten für Hünstetten die Funktion eines Kleinzentrum übernimmt", heißt es aus dem Wallbacher Rathaus. Bürgermeister Petri erwartet durch die Seniorenresidenz weitere positive Auswirkungen auf das gewerbliche Umfeld des Zentrums. Perti kündigte in Kürze die ersten Baumaßnahmen an.
Mainzer Multimediapreis für Senioren-Internetcafé
7. Dezember 2001 - Westerwälder Zeitung
Für sein Generationen übergreifendes Konzept eines Internetcafé in der "Alten Schule" in Bad Marienberg erhielt das DRK in Mainz einen der Multimediapreise des Landes. Mit dem Preisgeld von 20.000 Mark in der Kategorie "Internet für alle" wollen die Leute vom DRK-Seniorenzentrum im Gewölbekeller der alten Marmer Volksschule ein Internetcafé mit drei PC-Plätzen einrichten. Das Besondere daran ist die seniorengerechte Software, die durch die auffällige, farbige Oberfläsche und große Symbole auch für sehschwache Menschen leicht zu bedienen ist. "Es geht darum, Barrieren abzubauen, um Senioren das weltweite Netz der Bits und Bytes zugänglich zu machen", erklärte Joachim Vetter, Heimleiter und Pflegereferent. Obendrein soll der Dialog zwischen den Generationen gefördert werden. Damit baut das DRK auf einer Partnerschaft auf, die schon seit Jahren mit den Neuntklässlern der Bad Marienberger Hauptschule besteht.
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